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Datenblase
August 24th, 2010 by mark

Nur damit ich sagen kann ich war der erste der es gesagt hat:

Ich glaub, dass die nächste Investitionsblase die platzen wird der Datenmarkt sein wird. Ich bezweifle den Marktwert von Twitter, Facebook & Co.
Denn genausowenig wie 1989 ein Quadratmeter in Tokio 1 Million Dollar wert war, genausowenig ist Facebook 40 Milliarden Dollar wert, denn das wären bei 500 Millionen Usern 80 Dollar pro virtueller Nase. Ich bezweifle, das man mit den so erhaltenen Informationen wirklich - grob gesprochen - 100 Dollar pro Teilnehmer lukrieren kann.

Zu Verkaufen: Jobek Swing Hängestuhlgestell
Juli 9th, 2010 by mark

jobek-swing-hangestuhlgestell

zu verkaufen für 50 €, Kontakt siehe Impressum mark (ät) hofstetter.at

Gelsenlarven
Mai 17th, 2010 by mark

20100512_larve
Die Larven in den Regentonne wären soweit - bekämpfen!!

Prozentrechnen bei orf.at
Mai 12th, 2010 by mark

Im Artikel über brennende Kohleflöze auf orf.at steht zu lesen:

Rohstoffvorkommen gehen in Rauch auf
Alleine in den Kohlerevieren Chinas verbrennen nach Schätzungen des USGS (2009) jährlich zwischen zehn und 200 Millionen Tonnen Kohle. Die Menge entspricht fünf bis zehn Prozent der Jahresproduktion.

Also selbst wenn man nicht nachrecherchieren möchte wieviel die Kohleproduktion beträgt (grob 2800 Mio Tonnen in China) dann sollten einem doch die Prozentzahlen ins Auge  springen. Irgendwie kann es nicht sein, daß sich die Absolutzahlen um einen Faktor 20 unterscheiden und die Prozentzahlen dann nur um einen Faktor von zwei. OK 10% Prozent wären sehr grob die 200 Millionen Tonnen, aber 10 Millionen Tonnen sind halt (auch unter Freunden) 0,5 %.

Inflationsrate
April 16th, 2010 by mark

Leider stellt das statistische Zentralamt nicht die Rohdaten der Inflationsberechnung zur Verfügung. Aber immerhin die genaue Zusammensetzung der Warenkorbs siehe auch hier.

Aus diesem Warenkorb und deinem/ihrem genau geführten Haushaltsbuch läßt sich zumindest abschätzen wie “relevant” die ermittelte Inflationsrate für einen persönlich ist.

Im Rahmen eines von mir gehaltenen Wifikurses haben Honglei Yuan und Ludwig Schwanerer diese Webapplikation zur Ermittlung der Relevanz der Inflationsrate für den persönlichen Warenkorb erstellt.

Wenn man (noch) keinen Benutzer hat, gibt es rechts oben auf der Seite einen link Neuen Benutzer anlegen!

Nochmals zum Verständnis: Hier wird NICHT die persönliche Inflationsrate berechnet - das ist auf Grund der fehlenden Rohdaten nicht möglich - sondern nur wie gut die offizielle Inflationsrate für einen persönlich stimmt (100% stimmt ganz, dh der Warenkorb stimmt genau überein. 0% der persönliche Warenkorb hat nichts mit dem ermittelten zu tun)

Zur verwendeten Technik werde ich mich hoffentlich im Detail hier auslassen. Bitte probiert es mal aus und laßt mich wissen was ihr davon haltet!

Benno Foto auf heute.at
April 14th, 2010 by mark

Ich mache wieder mal an einem Fotowettbewerb mit, und zwar auf heute.at.

In die Printausgabe haben wir es scheinbar heute (14.4.2010) schon geschafft. Zur Abstimmung kann man scheinbar nicht direkt verlinken, wer mir da helfen will muß sich durch die Gallery durchklicken

Aussagenlogik des Kardinals Schönborn
März 12th, 2010 by mark

Kardinal Schönbron meint:

“Wenn der Zölibat der Grund für sexuellen Missbrauch wäre, dürfte es überall dort, wo es den Zölibat nicht gibt, auch keinen Missbrauch geben.”

somit gilt also auch

“Wenn der Krieg der Grund für den Tod von Menschen wäre, dürfte es überall dort, wo es keinen Krieg gibt, auch keinen Tod geben”

Naja, im Zuge eines Theologiestudiums wird man sicher auch genötigt ein paar Stunden Philosophie und somit auch Logik zu belegen

Anders gesagt:

Wenn aus A B folgt (folgen kann) bedeudet das nicht, daß B nur durch A ausgelöst werden kann.

Ein geneigter Leser wird mir sicher sagen können wie das entsprechende logische Gesetz heißt

Wählen mit Sech-..
Januar 4th, 2010 by mark

Ein bedauerliches Mißverständnis innerhalb der SPÖ hat zur Senkung des wahlfähigen Alters auf 16 geführt.

Gemeint war natürlich wählen mit Sechzig, was bei den letzten (und ich nehme an auch zukünftigen) Wahlen zu besseren Ergebnissen geführt hätte.

Flat-Tax in Österreich?
Dezember 2nd, 2009 by mark

Immer und immer wieder geistert in Gesprächen der Satz herum,” ja wenn ich eine Gehaltserhöhung bekomme dann falle ich in eine andere Steuerklasse und hab dann weniger als vorher” - dem ist leider weder mit guten Worten noch Argumenten beizukommen - also versuche ich es erst garnicht - vielleicht mal in einem späteren post.

Genauso hartnäckig erweist sich die Diskussion wie einfach doch alles wäre wenn es in Österreich eine Flat Tax gäbe. Seit Jahren antworte ich darauf: “Gibt es ja ohnehin”. Der Aufschrei ist meist dann doch recht groß, dass die Steuerberechnung doch so kompliziert ist, und dann noch die Sozialversicherung etc usw.

Gibt man also auf der Seite des Finanzministeriums in den brutto/netto Rechner ein paar Gehälter in üblichen Größenordnungen ein, und verbindet man das ganze mit einer Geraden kommt man zu folgendem Bild:

brutto-netto-oesterreich-flat-tax

Wie man sieht, läßt sich der Zusammenhang zwischen x (brutto) Achse und y (netto) Achse  sehr schön linear annähern.

netto = 0.54 * brutto  + 286

Das bedeutet ab ca 800 € stimmt: Bruttoeinkommen mal 0.54 plus 286 ergibt relativ genau das Nettoeinkommen. Verdient zum Beispiel 2200 € brutto  verdient man laut obiger Formel 1474 € netto (der exakte Wert wäre 1513 €, der Fehler beträgt also grob 3 %).

Das “unschöne” (wenn man nicht gerne Steuern zahlt)  an dem Zusammenhang ist das von jedem zusätzlichen Euro eben nur 54% (daher das mal 0,54) übrigenbleiben. Bekommt man also um 200€ mehr brutto (in diesem Beispiel also 2400 €)  kommen netto eben nur etwas mehr als 100 € bei einem an.

Der eigentliche Jammer an diesem Steuersystem ist aber, dass eigentlich alle anteilig gleichviel (ab 800€ zumindest)  bezahlen und mitnichten die höheren Einkommen stärker belastet sind. Das liegt daran, dass die Sozialversicherung schon ab einem sehr niedrigen Einkommen fällig wird, ab 4000 € brutto im Monat aber konstant bleibt und somit die höheren Progressionsstufen quasi aushebelt.

Doch dazu ein andermal mehr.

Preisvergleich
November 30th, 2009 by mark

Unser Wäschetrockner ist schon etwas ältlich, ihr kennt ihn: das Licht flackert kurz bei euch zuhause und in Temelin müssen sie einen neune Brennstab in den Reaktor schieben.

Also muß er bald vor seinen Schöpfer treten  - und wir müssen uns  gezwungermaßen also um einen neuen umsehen. Wichtig dabei sind natürlich die vorhandenen Features, der Energieverbauch und natürlich was das Trum an Strom frißt.

Zu den Features: wie bei allen Elektrogeräten versuchen die Firmen scheinbar den Kunden maximal zu verwirren, anders kann ich es mir nicht erklären wie ich mich zwischen diesen beiden Geräten von Siemens entscheiden sollte. Wie dem auch sei, der Energieverbrauch ist sehr gut, also kommt der WT46W561 (1.9 kwh Verbrauch - 889 €) ins Rennen.

Dann noch der AEG Öko-Lavatherm 59840 (2.4 kwh - 709 €) und nur so zum Vergleich ein Energieschweinchen AEG  Lavatherm 35850 (3.9 kwh - 283 €).

Ein paar Randbedingung gesetzt: 150 mal trocknen pro Jahr, 10 Jahre Lebensdauer, 0.2 € pro kwh (ist für jetzt ein wenig hoch aber auf 10 Jahre …) und Excel angworfen:

Name Verbrauch [kWh] Strom [€] Anschaffung [€] Gesamtkosten[€]
Siemens WT46W561 1.9 570 889 1459
AEG Öko-Lavatherm 59840 2.4 720 709 1429
AEG  Lavatherm 35850 3.9 1170 282 1452

naja, scheinbar hab ich meine Bedingungen “gut” gewählt, das aber wirklich so ähnliche Werte rauskommen, damit hätte ich nicht gerechnet.  Preislich ist es also egal, umwelttechnisch wirds der AEG Öku werden.

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